1. Wer sind Wir?

Wir sind der ES Weißwasser e.V.. Damals am 15. September 1932 wurde im Keglerheim von Weißwasser von den „Jungs von der Osram Straße“ genannten Eishockey spielenden Jungen der Verein „Eishockey Weißwasser“ gegründet. Der erste Vereinsvorsitzende war Martin Schultz.

1936 nahm der Turn -und Sportverein Weißwasser die Eishockeygemeinschaft auf.
Im Jahre 1937 sollte Weißwasser an der Vorrunde der Deutschen Meisterschaft teilnehmen, da der Schlesische Meister EV Hindenburg auf die Teilnahme verzichtete. Diese reisten kurzfristig doch an, sodass Ausscheidungsspiele angesetzt wurden. Das Spiel gegen den EV Hindenburg ging knapp verloren.
1938 gab es den ersten überregionalen Titel, als TSV Weißwasser wird der Verein nach einem 2:1 Finalsieg über den EV Hindenburg schlesischer Meister.

1941 und 1942 nahm der TSV Weißwasser als Schlesischer Meister bei den Deutschen Meisterschaften teil an der Vorrunde und schied jedoch sieglos aus. In den folgenden Jahren konnten keine Meisterschaften mehr stattfinden.
Der Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg begann 1946 mit Natureis-Spielen auf dem Braunsteich.

Vier Jahre später erfolgt die Einweihung des Freiluft-Stadions mit einem torlosen Remis gegen den SG Frankenhausen.
Im Jahr 1951 wird der erste DDR-Meister-Titel als Ostglas Weißwasser sowie in den nächsten zwei Jahren als BSG Chemie gewonnen.

Der heutige Verein entstand 1953 durch die Fusion des BSG Ostglas Weißwasser (gegründet 1950)
und der BSG Chemie Weißwasser (gegründet 1952) zum SG Dynamo Weißwasser.
Unter diesem Namen wurde Weißwasser von 1951 bis 1990 25-mal Deutscher Meister der DDR. Nach der Wende in der DDR wurde der Club in PEV Weißwasser umbenannt.

Nach der Gründung des Deutschen Eishockey-Verbandes der DDR durch Abspaltung vom Deutschen Eislauf-Verband kam es während des Verbandstages des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am 11. Mai 1990 zu einer überraschenden Entscheidung.
Da der Vertreter der 2. Bundesliga sich nicht für den Aufnahmeantrag der Verantwortlichen des Klubs aus Weißwasser und Ost-Berlin in die 2. Bundesliga entschied, machte der Vorstand der 1. Bundesliga kurzen Prozess und beschloss deren Aufnahme in die 1. Bundesliga.

In der Zeit kam auch das Maskottchen der Weißwasseraner auf das Vereinslogo. Der Verein hat sich nach der Saison am 8. August 1991 erneut umbenannt und hieß fortan Eissport Weißwasser e.V. 1992/93 folge der Abstieg in die 2. Bundesliga.

Als Siebenter der 2. Bundesliga 1993/94 waren die Füchse 1994/95 für die erste DEL-Saison qualifiziert, bildeten jedoch aus finanziellen Gründen eine Spielgemeinschaft mit dem EV Chemnitz, wobei sie unter der Bezeichnung ˃ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz< spielten.
In der Folge wurden zwar noch immer die meisten Spiele in Weißwasser, jedes vierte Heimspiel jedoch in Chemnitz durchgeführt.
1996 endete jedoch diese Spielgemeinschaft und Weißwasser zog sich aus finanziellen Gründen aus der DEL zurück und spielte in der Folge in der 2. Bundesliga.

2002 musste die Spielbetriebs-GmbH Insolvenz anmelden, nach der Neugründung der Profiabteilung als ˃EHC Lausitzer Füchse< Spielbetriebs GmbH konnte der Spielbetrieb jedoch weitergehen in der 2. Eishockey-Bundesliga, in der sie bis jetzt noch spielen (2021).

Eissport Weißwasser e.V. ist die Nachwuchsabteilung der EHC Lausitzer Füchse GmbH.

2. Was bieten wir?

Von der Altersklasse U7 bis U23 bieten wir den Kindern und Jugendlichen von der Laufschule bis hin zum Leistungssport eine fundierte Ausbildung zum Eishockeyspieler.

Hierbei greifen wir auf das Wissen und die Erfahrung unserer Trainer zurück, welche zum größten Teil selbst ehemalige einheimische Eishockey Profis waren.

Bei uns stehen die Spieler als Mensch im Vordergrund. Hierbei ist uns die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit des Einzelnen sehr wichtig.

Nicht jeder Nachwuchsspieler wird den Sprung zum Eishockey Profi schaffen. Daher wird auf die schulische Leistung unserer Nachwuchsspieler ebenso Wert gelegt.

 

3. Was wollen wir erreichen?

Ziel ist eine sinnvolle Heranführung und Integration der jungen Cracks an den Profispielbetrieb in den DEL- und DEL-2-Teams.

Wir wollen ehrgeizigen Jugendlichen in der Region einen Weg zum Profisport ebnen.

Derzeit laufen beim Eissport Weißwasser e.V. die U23 in der Regionalliga Ost, die U17 in der Div. I Nord und die U15 Mk2 U13 - U9 in der Mk.1 auf.

Durch die Gewinnung von mehr Nachwuchs muss die Ausbildungspyramide an ihrer Basis verbreitert werden und Talente ihrem Ausbildungsstand und Potential entsprechend stärker gefördert werden, um so an der Spitze künftig mehr junge deutsche Spieler in den Profibereich integrieren zu können.

 

4. Spieler

Wir haben konkrete Erwartungen an unsere Spieler auf und neben dem Eis.

Wie Spieler sich zu verhalten haben, damit Gemeinschaften funktionieren und Entwicklung stattfinden kann, wird kontinuierlich über Gespräche im Team und im Vier-Augen-Gespräch vermittelt.

 

5. Verhaltenskodex Spieler

  • Ich will Eishockey spielen, weil ich es will und nicht weil es andere oder meine Trainer wollen
  • Ich werde alle Spieler, gleichgültig ob Mannschaftskamerad oder Gegenspieler, mit Respekt und Anstand behandeln.
  • Ich benutze keine Schimpfwörter oder provozierende Gesten.
  • Ich werde meine Trainer und Betreuer jederzeit respektieren, ihnen aufmerksam zuhören und ihren Anweisungen auf dem Eis aber auch außerhalb der Eisfläche Folge leisten
  • Ich akzeptiere die Entscheidungen meiner Trainer bezüglich Coachings und Aufstellung.
  • Ich werde immer mein Bestes geben und dadurch ein guter Mannschaftsspieler sein.
  • Ich respektiere die Entscheidungen der Schiedsrichter.
  • Ich denke immer daran, dass Trainer und Betreuer mir helfen wollen.
  • Ich erscheine pünktlich und gut vorbereitet zum Training und Spiel.
  • Ich weiß, dass sich mein Verhalten auf Mitspieler, Trainer und die ganze Mannschaft auswirken kann.
  • Ich möchte Vorbild für meine jüngeren Vereinskameraden sein.


6. Trainer

Der Trainer ist die wichtigste Person bei der Ausübung und Erlernung dieser Sportart für den jungen Spieler. Bei den jüngeren Jahrgängen noch das große Vorbild so wird er im Laufe der Zeit zur Respektperson auf dem Eis und an der Bande.

Ziel des Trainers ist es in praktischen und theoretischen Trainings und im Spielbetrieb die persönlichen Fähigkeiten der Spieler maximal zu entwickeln. Die Ausbildung der Spieler ist dabei langfristig ausgelegt, weshalb der Trainer darauf achtet, dass das Training einen perspektivischen Charakter aufweist.
Anhand der Trainingseindrücke (Leistungsvermögen, Lernbereitschaft, Disziplin sowie regelmäßige Trainingsteilnahme) entscheidet allein der Trainer, ob ein Spieler grundsätzlich oder für einzelne Spiele in den Spielerkader genommen wird. Zur persönlichen Weiterentwicklung kann der Trainer einzelne Spieler auch in Spielen älterer Jahrgänge einsetzten. Der Trainer stellt anhand der Vorgaben der sportlichen Leitung den allgemeinen und im Einzelfall auch individuellen Trainingsplan zusammen, der neben dem Eistraining auch Trockentraining und, altersspezifisch und unter Berücksichtigung der körperlichen Entwicklung der Spieler, auch Krafttraining enthalten kann.

 

7. Trainerliste

Sebastian Wolsch (sportlicher Leiter) trainiert U7, U17

  • 32 Spiele in der Regionalliga, 511 Spiele in der Oberliga Süd, 96 Spiele in der DEL2
  • Trainererfahrung bei EV Füssen U18, EHC Bayreuth U19 und U21, EHC Waldkraiburg Oberliga Süd


Torsten Hanusch trainiert U7, U9, U11

  • 75 Spiele in der DEL, 85 Spiele in der Bundesliga, 437 Spiele in der DEL2, 5 Spiele bei der DDR-Nationalmannschaft
  • Trainererfahrung bei den versch. Nachwuchsteams ES Weißwasser
     

Artur Oktiabrev trainiert U7, U15

  • 436 Spiele in versch. Russischen Ligen, 5 spiele beim Spengler Cup
  • Trainererfahrung in der MHL/KHL VHL, U16 und U18 Spartak Moskau


Jörg Wartenberg trainiert U11, U15

  • 50 Spiele in der Regionalliga, 180 Spiele in der Oberliga, 590 Spiele in der DEL2
  • Spielt derzeit bei der U23 des ES Weißwassers


Christian Rösler trainiert U13

  • 112 Spiele in der Regionalliga, 142 Spiele in der Oberliga, 123 Spiele in der DEL 2


Thomas Götz trainiert U7, U9, U15

  • 14 Spiele in der Oberliga, 538 Spiele in der DEL2


Jens Heyer trainiert U13

  • 7 Spiele in der Regionalliga, 104 Spiele in der Oberliga, 389 Spiele in der DEL2


Marius Stöber trainiert U13

  • 3 Spiele in der Regionalliga, 147 Spiele in der Oberliga, 71 Spiele in der DEL2, war auch     bei den Fischtown Pinguins
  • Trainerneuling


Marco Ludwig trainiert U23

  • 56 Spiele in der Regionalliga, 280 Spiele in der Oberliga, 78 Spiele in der DEL2
  • Trainererfahrung bei EHC Jonsdorfer Falken, Rot-Weiß Bad Muskau, ES Weißwasser U20


Michael Riedel trainiert U11

  • 23 Jahre aktiv im Verein
  • Begonnen als Mannschaftsleiter 1998, später ÜL Schein abgeschlossen und danach C Schein beim SEV, seitdem bei den Kleinstschülern aktiv
  • Glasmacherpokal als Turnierform entwickelt


Eberhard Gubisch trainiert U7, U9

  • 35 Jahre aktiv im Verein
  • 1986 angefangen im Bereich laufgruppe, 1988-2004 ÜL im Bereich Schü-ler/Schülerbundesliga, seit 2015 aktiv als ÜL im Bereich Laufgruppe/Kita

 

8. Verhaltenskodex Trainer

  • Ich behandle alle Spieler jederzeit mit Respekt und Anstand.
  • Ich verlange von meinen Spielern Fairplay und Respekt gegenüber Schiedsrichter und Gegenspieler.
  • Ich bin mir bewusst, dass ich Trainer für Kinder und Jugendliche bin und nicht für Erwachsene.
  • Ich übernehme Verantwortung für die Planung von Training und Spielen
  • Ich werde daran denken, dass Spieler unterschiedliche Charaktere und Voraussetzungen haben.
  • Ich werde sicherstellen, dass jeder Spieler die gleiche Ausbildung und Unterstützung erhält.
  • Ich werde meinen Spielern ein gutes Vorbild sein.
  • Ich gebe allen Spielern regelmäßig Feedback auf und neben dem Eis.
  • Ich bin bei der Auswahl immer objektiv.
  • Die bestmögliche Entwicklung steht dabei im Vordergrund.
  • Ich bin mir bewusst, dass meine Arbeit nicht resultatorientiert ist, sondern ausbildungsorientiert und langfristig sein muss.


9. Mannschaftsleiter und die Betreuer

Das Betreuerteam besteht aus einem Mannschaftsleiter und je nach Mannschaftsgröße aus einem oder mehreren Betreuern. Der Mannschaftsleiter wird von der sportlichen Leitung ernannt. Die Betreuer unterstützen ihren Mannschaftsleiter in allen organisatorischen Aufgaben.