18.10.2019

Durch ein Sechspunkte-Wochenende an die Spitze marschiert


Der Gegner dieses Wochenendes waren die Löwen aus Frankfurt. In der ersten Partie vor zwei Wochen setzte es eine Heimniederlage im Penaltyschießen. So war also zumindest Rache für dieses Ergebnis angesagt. 
Kaum waren zwei Minuten gespielt, sahen wir uns bereits mit einem Tor in Hinterhand. Ben Broda ließ noch etwas verschlafen einen eigentlich ungefährlichen Puck unter Hand und Körper hindurchgleiten. Es sei gesagt, daß dies der einzige Fehler blieb, den sich Ben in diesem Spiel erlaubte, er wurde zum stabilen Fundament unserer Mannschaft, gab ihr Sicherheit und die Zuversicht, dieses Spiel gewinnen zu können. 
Es entwickelte sich eine schnelle und kraftvolle Auseinandersetzung, das Geschehen ging hin und her und bei dem unsere Mannschaft alle Hände und Beine voll zu tun hatte, Gleichwertigkeit zu erzielen. Aber wie gesagt: da stand noch ein  Broda im Kasten, der alle Pucks der Frankfurter sicher wegfing.
In der 13. min gelang Maximilian Hanko auf Verlage von Kevin Herscher und Niclas Pätzold etwas überraschend der Ausgleich.
Das erste Drittel ging mit spielerischen Vorteilen für Frankfurt zu Ende.
Auch im zweiten Drittel waren die Frankfurter spielerisch überlegen, aber unser Tormann hielt seinen Kasten sauber.
In der 34.min faßte sich sich Yves Platzk ein Herz, zog entschlossen zum Konter los und erzielte die 2:1-Führung. 
Deutlich war zu sehen, daß er aus diesem Treffer Kraft und Selbstbewußtsein tankte und langsam, langsam die Mannschaft mit sich riß. Unsere Kombinationen wurden sicherer und so war es nicht mehr ganz unerwaret, daß Niels Herzog eine schöne Kombination über Jakub Biernacki und Neo Siegmund kurz vor der Pausensirene zum 3:1 abschloß. 
Sofort nach der Pause erhöhte Yves Platzk wiederum durch einen Konter auf 4:1, der Sieg schien schon sicher. Aber Frankfurt gab noch lange nicht klein bei. In der 50. min wurde Ben im Tor durch einen kaum haltbaren Schuß hoch in die kurze Ecke überwunden. Den Schwung nutzend verkürzten die Frankfurter schon eine Minute später nach einer Blitzkombination auf 4:3. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. 
In der 52. min mußte Yves Platzk auf die Strafbank, kurz darauf folgte ihm Niclas Pätzold. Wir waren nun für 43 Sekunden nur zu dritt, Frankfurt witterte ganz erheblich Morgenluft. Zunächst schindeten unsere Spiele Zeit, indem sie den Puck gekonnt in das Frankfurter Drittel schossen, dann gelang Jan Lange ein ausführlich ausgefahrenen Konter. Yves kehrte auf das Eis zurückkehrte, ohne daß Gefahr für uns entstanden war. Offensichtlich hatte er aber ordentlich Sauerstoff bei seiner Pause auf der Bank getankt, denn bald darauf gelang ihm immer noch in Unterzahl wiederum ein gedankenschneller Konter zum 5:3. Der Wiederstandsgeist von Frankfurt war damit gebrochen, so daß drei Minuten vor Schluß Neo Siegmund von Jan Lange und Niels Herzog an die richtige Position zum Einnetzen des 6:3-Endstandes lanciert werden konnte.  
Das war ein hart umkämpftes Spiel, bei dem am Ende die Mannschaft mit dem größeren Willen gewann. 
 

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