22.01.2019

U17 gegen Eisbären Juniors 20.01.2019 Punktspiel

Nach der couragierten Leistung unserer Mannschaft vom Sonnabenspiel bestand die leise Hoffnung, daß sie sich, gestützt auf die recht stabile Abwehr, zu noch entschlossenerer Gegenwehr aufschwingen können würde. 

Leider geschah das nicht: bereits nach 76 Sekunden klingelte es im Kasten von Nick Vieregge, in der 5.min in Unterzahl wiederum und in der 9.min gleich noch einmal. Unsere Mannschaft konnte sich dann etwas freimachen, das Herausarbeiten von ordentlichen Torchancen gelang leider nicht.

Auch das zweite Drittel ging mit 3:0 an die Berliner. Sie waren überlegen, es gelang ihnen aber nicht, unsere Mannschaft so wie gestern völlig im eigenen Drittel einzukesseln. Diese agierte völlig ohne Grund gehemmt und eingeschüchtert und konnten selbst viermal in Überzahl keine Ergebnisverbesserung erzielen.

Zu Beginn des dritten Drittels verloren wir zunächst mit Albert Schwarzkopf einen Angreifer durch Handverletzung. Trotzdem wurde das Spiel immer offener, unsere Verteidigung vereitelte im Verein mit dem überragenden Nick Vieregge im Tor lange Zeit jeden Versuch der Berliner, ein Tor zu erzielen. So wuchs die Hoffnung auf vielleicht doch das Ehrentor oder wenigstens das Halten des 0:6-Rückstandes.

Als Alex Berger in der 54.min in seiner unnachahmlichen Weise allein auf und davon sprintete, ertönte plötzlich der Pfiff des Schiedsrichter. Verwundert sah man sich auf der Tribüne und dem Eis an: wollte der Schiedsrichter eine der etwa fünf nichtgeahndeten Tripping-Vergehen an unseren Spielern plötzlich doch noch bestrafen? Wollte er sich selbst bestrafen, weil er sich unserem heranstürmenden Kapitän so in den Weg gestellt hatte, daß dieser seinen vielversprechenden Sturmlauf beenden mußte ?? 

Nichts von alledem, Berger erhielt ein 10-Minuten-Spieldauerdisziplinarstrafe....

Und so mußte unsere Mannschaft die letzten fast sieben Minuten mit 13 gegen 19 Berliner Feldspielern bestreiten.

Als alles schon mit dem immer noch ehrenvollen 0:6 rechneten, gelang den Berlin 80 und 40 Sekunden vor dem Schlußpfiff mit dem 0:8 doch noch das Resultat, das den Spielanteilen gerecht wurde.

Zu diesem Spiel gibt es dasselbe Resümee wie gestern: trotz der vielen Gegentore kann man der Abwehr gewisse Fähigkeiten nicht absprechen, die Stürmer müssen verstärkt an der Verbesserung ihrer Durchschlagskraft arbeiten.

Fotos zu diesem Spiel folgen in kürze.

 

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