22.01.2019

U17 gegen Eisbären Juniors 19.01.2019 Punktspiel

Die beiden Auswärtsspiele gegen Berlin im September gingen für uns verloren, sogar recht heftig. So war es an der Zeit, sich selbst zu beweisen, daß man es ja doch ganz gut kann, das Eishockeyspielen.

Ab der ersten Sekunde zeigten allerdings die Berliner sehr deutlich, wer heute der Herrscher auf dem Eis sein soll: sie nämlich! Sofort übernahmen sie das Zepter und drückten dank ihrer Geschwindigkeit und Stocksicherheit aus allen Positionen. Unseren Spielern blieb keine Chance, sie mußten sich auf das Verteidigen beschränken.

Und in der fünften Minute bereits erzielten die Berliner den 1:0-Führungstreffer. Unsere Spieler kamen ab nun zwar kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, organisierten aber klug und aufmerksam eine kompakte Verteidigungsarbeit. Trotz sehr deutlicher Überlegenheit und vieler Chancen gelang den Berlinern kein Tor mehr. Dafür aber uns! Der aufmerksam an der Mittellinie lauernde Alex Berger schnappte sich in der 10. Minute einen Paß aus der tiefen Verteidigung, der vom ebenso aufmerksamen Jan Juchniewicz kam, ließ dank seiner bemerkenswerten Schnelligkeit keinem Berliner eine Chance zum Eingreifen und versenkte den Puck eiskalt im Berliner Gehäuse.  

Die Berliner antworteten mit umso wütenderen Attacken, allein, unsere Abwehr hielt stand und wußte hinter sich einen überragenden Nick Vieregge, der jeden zu seinem Eisenkasten durchdringenden Puck wegfing.

Mit 1:1 ging es in die Pause.

Gleich zu Beginn des zweiten Teiles wurde Marlon Braun wegen Spielverzögerung vom Schiedsrichter auf der Strafbank geparkt und eine Sekunde vor seiner Rückkehr klingelte es dann doch in Nicks Kasten: 2:1-Führung für Berlin in der 24. Minute.

Allerdings- wie sich die Bilder gleichen: nur zwei Minuten später katapultierte sich Alex Berger in ähnlicher Art wie im ersten Drittel, diesmal von Niclas Pätzold mit einem genauen Paß bedient, in atemberaubender Geschwindigkeit bis vor den Berliner Torwart und ließ ihm auch diesmal keine Chance! 2:2, Ausgleich!

Die Überlegenheit der Berliner wurde nun immer größer, unsere Mannschaft kämpfte, angetrieben von ihrem Kapitän Berger, aufopferungsvoll und konnte im Verein mit dem sicherern Hinterhalt Nick im Tor alle Chancen der Berliner zunichtemachen- außer einer: in der 33. Minute gelang Berlin der 3:2-Führungstreffer.

So ging es dann auch zum zweiten Pausentee.

Das letzte Drittel war zunächst eine getreue Kopie der ersten beiden, Berlin ließ uns in ihrem Angriffswirbel kaum zum Luftholen kommen. Aber langsam, langsam wuchs angesichts der vielen erfolglosen Berliner Attacken das zarte Pflänzchen Hoffnung: sollte es uns nicht doch nochmal gelingen, erfolgreiche Aktionen zu starten? Und so bekamen wir ein klein wenig mehr vom Spiel und konnten uns etwas aus der Umklammerung lösen. Noch mehr wuchs die Hoffnung, als wir in der 43. min eine Strafzeit für Wladimir Juschtschenko problemlos überstanden. Immer öfter erschienen wir im Drittel der Berliner und versuchten nun unsererseits, gute Schußmöglichkeiten herauszuarbeiten. 

Dann aber bremsten wir uns selbst aus. Durch drei kleine Strafen, die wir von der 54. bis zur 58. min erhielten, davon auch noch 30 Sekunden doppelt, nahmen wir uns leider alle Möglichkeiten. Im Gegenteil: Berlin machte 40 Sekunden vor Schluß den Sack zu und erzielte den 4:2-Siegtreffer.

Fazit des Spieles: auf unsere Abwehrarbeit können wir stolz sein, im Angriff gibt es noch einiges zu trainieren. 

Fotos zu diesem Spiel folgen in kürze. 

 

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