05.10.2018

Spielbericht 30.9. 18 Sonntagspiel gegen Köln

Die Frage vor Beginn des Spieles lautete, ob sich unsere Mannschaft nach dem Sonnabendspiel gut erholt habe und dem Gegner mehr als nur Tapferkeit entgegenzusetzen in der Lage sein würde. Es sei vorab gesagt- sie war es, obwohl sie den Zuschauern den Beweis sehr lange schuldig blieb.

Der Tag begann mit einer schlechten Nachricht: Albert Schwarzkopf mußte mit einer leichten Gehirnerschütterung, die er sich im gestrigen Spiel zugezogen hatte, das Bett hüten, so traten nur noch 13 Weißwasseraner Feldspieler gegen 18 Kölner Feldspieler an. Und (fast) folgerichtig stand es nach dem ersten Drittel 0:2 (Tore in der 4. und 6. min).

Im zweiten Drittel verlor unsere Mannschaft etwas ihre Linie und das Spiel der Gäste konnte mächtig an Fahrt aufnehmen- die Spieler pflückten sich die Tore wie reife Äpfel vom Baum. Es klingelte in der 26., 29., 35., 36., und 37. Minute und plötzlich stand es 0:7. Das allerdings ließen sich unsere Jungs dann doch nicht so einfach gefallen, nach einer feinen Puckstafette von Alex Berger über Marlon Braun zu Nick Garreis lag das Spielgerät in der 39. Minute endlich im Kölner Gehäuse.

Nach der Pause begannen die Kölner ihr Spiel mit voller Wucht, sie wollten den Zehner voll machen und das 1:8 folgte bereits in der 42. Minute. Nun allerdings regte sich ernsthafter Widerstand in unseren Jungs, in der Verteidigung bekamen die Spieler scheinbar drei Arme, die Angreifer spielten schneller und präziser, Zweikämpfe wurden gewonnen und das Spiel organisierter.

Die Kölner Spieler waren überrascht und verloren zunehmend ihre Contenance, fünf Zweiminutenstrafen von der 48. bis zur 59. Minute waren beredter Ausdruck dafür, am Spielende hatten sie 20 min auf ihrem Konto, leicht hätten es sogar noch mehr werden können, die Schiedsrichter ließen Gnade nochmal vor Recht ergehen. Unsere Mannschaft dagegen hatte lediglich im ersten Drittel vier Strafen zu überstehen.

Schließlich wurden die Bemühungen unserer Jungs belohnt: einen Blueliner von Marlon Braun lenkte Nick Garreis gedankenschnell zum verdienten zweiten Tor ins Netz. Nick hatte fünf Minuten später noch ein weiteres Tor auf der Kelle: nachdem er die gesamte gegnerische Hintermannschaft einschließlich Tormann ausgetanzt hatte und das Tor leer war, schenkte er diesem allerdings diesmal noch den Treffer....

Fazit: die Torschußverhältnisse, am Sonnabend 13:90, am Sonntag 25:75,  lassen viel Raum für Verbesserungen, sie sprechen aber auch für eine schöne Steigerung unserer Mannschaft; das heutige letzte Drittel zeigte deutlich, daß sie es weitaus besser kann, als die Ergebnisse erscheinen lassen. Und das auch gegen einen sehr starken und zahlenmäßig überlegenen Gegner.