05.03.2019

Ostdeutsche Meisterschaft U15 - Weißwasser gegen ECC Preußen Berlin

Da ein Großteil unserer Stammannschaft mit der Ostsachsen-Auswahl unterwegs war, traten wir mit der um einige Spieler aus der U13 verstärkten U15-Mannschaft an. Entsprechend entwickelte sich das Spiel. Unsere Mannschaft gab sich redliche Mühe, gegenhalten zu können, sah sich aber immer wieder von den schnelleren Berlinern überlaufen und hatte alle Hände voll zu tun, die vielen guten Gelegenheiten ihrer Gegner zu entschärfen. In jedem Drittel wurde ein Tor weniger als der Gegner erzielt, so daß zum Schluss eine klare 2:5-Niederlage zu verzeichnen war.

Das 0:1 fiel in der 13.Minute nach einer Druckphase der Berliner auf Grund einer Bankstrafe gegen uns. Bereits eine Minute später wurde unser Tormann vom frei zum Schuß kommenden Berliner Torschützen arg getunnelt- 0:2!

Unsere Spieler bewiesen in der 17.min, daß auch sie durchaus Eishockey spielen können: Lenny Elwing schloß mehrere Angriffsversuche unserer Jungs nach einer druckvollen Kombination von Timon Helas und Ronan Schmogrow mit dem Anschlußtreffer ab. 

Mit dem immer noch hoffnungmachenden 1:2 ging es in die erste Pause.

Leider wurde es unserer Mannschaft nach dem Wiederanpfiff zu spät klar, daß das Spiel damit wirklich weitergeht und schenkte den Hauptstädtern nach 18 Sekunden das vorentscheidende 3:1. 

Im Schlußdrittel erwachte neue Hoffnung: in der 43.Minute wurde Arthur Schwabe von Paul Kuczera und Elias Schenk sehr schön freigestellt und nutze den Raum zu einem satten, saftigen Schuß- 2:3!

Aber nun wurden die Technik- und Geschwindigkeitsvorteile der Berliner verstärkt sichtbar. So sehr sich unsere Schnellsten, Lukas Franz, Lenny, Ronan und Maya Stöber, die auch heute nicht als Biene, sondern als aggressive Tarantel auftrat, auch mühten- es gelang ihnen nicht mehr, den erforderlichen Freiraum zur Abgabe eines erfolgreichen Abschlusses zu erkämpfen.

Und so waren die Tore der Preußen in der 47. und 54. Minute zum 2:5-Endstand lediglich noch optischer Ausdruck ihrer Überlegenheit.

Nun kommt es darauf an, das Rückspiel am Sonntag in Berlin etwas erfolgreicher zu gestalten.

 

Bericht zum Rückspiel in Berlin:

Leider endete das Spiel sehr, sehr unschön und  mit vollkommen inakzeptablen 80 Strafminuten für Berlin und 58 Minuten für uns. 

Das Spiel selbst war nahezu eine Kopie des vom Vortag im heimischen Fuchsbau. Unsere Mannschaft aus U13- und U15-Spielern agierte zu langsam und zu harmlos. Die Drittelergebnisse lauteten 3:1; 2:2; 2:0.

Unsere Torschützen waren Eric Vette und Elias Schenk. Maya Stöber, deren Spielweise gestern schon erwähnt wurde, hat wiederum bewiesen, daß sie eine Tarantel ist und keine Biene: sie trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Das nächste Heimspiel findet am kommenden Sonntag um 10:30 gegen Dresden statt.

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