05.02.2020

Ein bekannter Name für das Jungfüchse-Tor

Wyatt McDonald verstärkt die U17

Wenn die U17 am Samstag ab 17.30 Uhr in eigener Halle gegen die Roten Teufel Bad Nauheim spielt, dann wird ein Neuzugang mit im Kader stehen: Wyatt McDonald. Der junge Goalie, der am 6. Februar 16 Jahre alt wird, ist in dieser Woche aus Kanada kommend im Fuchsbau eingetroffen. Der gebürtige Landshuter ist der Sohn von Torwart-Legende Nolan McDonald. Genau: Mit eben jenem Nolan McDonald schafften die „großen Füchse“ im Jahr 2007 geradezu sensationell den Klassenerhalt gegen Dresden.

Weil es in Nordamerika nicht erlaubt ist, in höheren als im Geburtsjahrgang zu spielen, entschied man sich zum Wechsel nach Deutschland, das die Familie McDonald im Frühjahr 2009 verlassen hatte. Bis zu seinem 13. Lebensjahr fing Wyatt die Pucks dann für Saint John, ein reines Ausbildungsteam. Dort nur unzureichend gefordert, wählte er den Weg an eine sogenannte „preparation-school“, wo er mit 17- und 18-Jährigen trainieren, aber nur wenige Wettkämpfe bestreiten konnte. Denn lediglich in regionalen Auswahlmannschaften oder Freundschaftsspielen durfte der junge Schlussmann zum Einsatz kommen.

Den Weg zurück nach Weißwasser ebnete nun der Geschäftsführer der Lausitzer Füchse, Dirk Rohrbach, der mit Papa Nolan noch in einem Team agierte. In dieser Zeit erlernte Wyatt in der alten Eishalle das Schlittschuhlaufen und ging hier in den Kindergarten. Die Ausbildung zum Torwart forcierte natürlich sein Vater. „Wir waren in Kanada täglich zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr auf dem Eis. Nach der Schule folgten weitere zwei Stunden Training. Pro Woche waren wir zumindest 12 Stunden auf dem Eis“, berichtet Nolan, der seine Bereitschaft signalisierte, sich in das Training beim ESW mit einzubringen. „Ich bin zu den Jungfüchsen gekommen, um besser zu werden, viel Erfahrung zu sammeln und mich auf höherem Niveau zu bewähren“, erklärte Wyatt McDonald. Der Cheftrainer der U17, Sebastian Wolsch, ergänzte: „Unser Ziel bleibt ganz klar der Aufstieg in die Division I. Um das zu schaffen und die gute sportliche Ausgangsposition nicht mehr herzugeben, probieren wir, was möglich ist.

Wyatt bringt die Erfahrungen der kanadischen Torwartschule mit. Davon sollen auch die anderen Torhüter unserer Mannschaft profitieren und von ihm lernen.“ Vielleicht gelingt es Wyatt ja, der im Füchse-Internat wohnt, in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten und eines Tages das EHC-Tor zu hüten!? Zumindest temporär soll er auch mit der U20 und den Profis trainieren.

 

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